Schwangerschaftssymptome

Schwangerschaftssymptome – So erkennst du, dass du schwanger bist

Eine Schwangerschaft kann auch ein Mal nicht geplant starten. Wenn du von heute auf morgen Veränderungen in deinem Körper wahrnimmst, dann solltest du schnell feststellen, ob du wirklich schwanger bist. Nur so kannst du rechtzeitig für dich und dein Baby leben und denken.

Wenn du schwanger werden möchtest, dann wirst du wahrscheinlich jeden Tag sorgenvoll auf den Kalender sehen und hoffen, dass es endlich klappt. Dabei ist es wichtig, dass du dich optimal auf die kommende Zeit vorbereitest.

Ab wann beginnen erste Schwangerschaftssymptome?

In der Regel macht sich eine Schwangerschaft mit Ausbleiben der Periode bei dir bemerkbar. Im Vorfeld kann es sein, dass du dich bereits allgemein anders fühlst und meinst, dass dein Körper sich verändert hat. Dabei sind die Anzeichen bei Schwangeren immer unterschiedlich. So wie auch eine Schwangerschaft unterscheiden sich diese von Frau zu Frau. Einige Frauen erfahren sogar die Einnistungsschmerzen.

Generell zählen zu den bekannten Schwangerschaftsanzeichen:

schwangerschaftssymptome

  • Ausbleiben der Regelblutung
  • Spannen der Brüste
  • Müdigkeit
  • Morgendliche Übelkeit und Erbrechen
  • Stimmungsschwankungen
  • Appetitlosigkeit

Diese Anzeichen sind meist sehr diffus und treten nicht zwingend alle zusammen auf. Mit einem Schwangerschaftstest kannst du schnell überprüfen, ob du schwanger sein könntest. Wenn du danach einen Termin bei deinem Gynäkologen hast, wird dieser deinen Hormonspiegel im Blut überprüfen und kann so das Ergebnis deines Tests bestätigen.

Ablauf der Schwangerschaft – was erwartet dich?

Es ist egal, ob du zum ersten Mal schwanger bist oder bereits Kinder hast. Jede Schwangerschaft verläuft anders und wird dich immer wieder verunsichern.

In den ersten Wochen wirst du neben der Übelkeit feststellen, dass du sehr oft müde bist. Das liegt an der Veränderung in deinem Hormonspiegel. Dein Körper richtet sich auf die Schwangerschaft ein, dein Baby verschafft sich Platz im Bauch und wächst.

Ab dem zweiten Drittel verschwinden die Schwangerschaftssymptome meist und du fühlst dich besser. Alle Organe deines Babys sind nun angelegt, das Geschlecht steht fest und dein Baby beginnt zu reifen. In dieser Zeit musst du neben den klassischen Untersuchungen und Kontrollen auch zum Feinscreening, wo festgestellt werden kann, ob sich dein Baby und dessen Organe normal entwickeln.

BlutuntersuchungBei dir selbst werden regelmäßig Blutkontrollen durchgeführt, die Aufschluss über dein Blutbild geben. Gegen Mitte der Schwangerschaft wird der Glucosetoleranztest durchgeführt. Hierbei musst du auf nüchternen Magen eine Zuckerlösung trinken und innerhalb von zwei Stunden wird dein Blutzucker kontrolliert. Sollte es hier Unregelmäßigkeiten geben, besteht die Gefahr eines Schwangerschaftsdiabetes, der dir und deinem Baby schaden kann, wenn dieser nicht behoben wird.

Ab der 18. Woche kannst du nach und nach dein Baby immer mehr spüren.

Im letzten Drittel wird das Laufen und Sitzen für dich zunehmend schwieriger. Dein Kind wächst nun nur noch und benötigt mehr Platz. Demzufolge sind auch die Nächte unruhiger. Du kannst nicht mehr so gut liegen und dein Baby drückt auf deine Blase, was die Zahl der Toilettengänge stark erhöht. Bei einer normalen Schwangerschaft kommt dein Baby nach 40 Wochen auf die Welt. Die Geburt kann spontan erfolgen oder wird bei Komplikationen eingeleitet bzw. es wird ein Kaiserschnitt vorgenommen.

Wie sich auf Schwangerschaft vorbereiten? – Das kannst du tun

Generell ist es wichtig, dass du dich gesundheitlich checken lässt. Nichts ist schädlicher für eine Schwangerschaft, als wenn du krank bist. Eine Vorsorgeuntersuchung bei deinem Hausarzt, aber auch die Ermittlung des Hormonspiegels bei deinem Gynäkologen kann dir die Sicherheit geben, dass mit dir und vor allem deiner Fruchtbarkeit alles in Ordnung ist.

Bist du nicht ungeplant schwanger geworden, dann hast du genügend Zeit dich richtig darauf vorzubereiten und so deinem Baby den optimalen Start zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang solltest du bereits im Vorfeld mit der gewissenhaften Einnahme von Folsäure starten. Diese ist erforderlich für die nervliche Entwicklung deines Babys und die Ausprägung des Gehirns.

Darüber hinaus solltest du auf eine gesunde Ernährung achten und auf Alkohol und Nikotin unbedingt schon im Vorfeld verzichten. Diese Giftstoffe könnten auf dein Baby übergehen und die Entwicklung als auch die Schwangerschaft gefährden.

Welche Nahrungsergänzungsmittel können dir vor und während der Schwangerschaft nützlich sein?

nahrungsergänzungen folsäureWie bereits angesprochen ist die Einnahme von Folsäure sehr wichtig. Aber auch dein Körper muss viele Nährstoffe zusätzlich aufbringen, um dein Baby mit versorgen zu können. Da du einen zweiten Blutkreislauf mitversorgen musst, solltest du dafür sorgen, dass du ausreichend Calcium und Eisen zu dir nimmst.

Eisen hält dabei die Anzahl der roten Blutkörperchen in deinem Körper aufrecht. So vermeidest du das Leiden unter Blutarmut, Müdigkeit und Erschöpfung.

Calcium ist wichtig für den Bewegungsapparat deines Babys, aber auch für deine Knochen. Diese können durch eine zehrende Schwangerschaft in Mitleidenschaft gezogen werden.

Weiterhin sind Vitaminpräparate empfehlenswert. Viele Schwangere nehmen die klassischen Schwangerschaftsvitamine ein, die es bereits in der Drogerie und Apotheken für das passende Stadium der Schwangerschaft zu kaufen gibt.

Welche Risiken bestehen in der Schwangerschaft?

Mögliche Komplikationen in der Schwangerschaft können auch bei gesunden Frauen, die nicht rauchen oder ungesund leben, vermieden werden. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass Komplikationen auftreten.

Zu diesen Risiken zählen:

  • Fehl- , Früh- oder Totgeburten durch plötzlichen Kindstod im Mutterleib
  • Genetische Defekte
  • Fehlerhafte Ausprägungen der Organe
  • Lähmungserscheinungen, weil dein Kind auf einem Nerv liegt
  • Kindstod durch negativen Rhesusfaktor der Mutter (Körper bildet Antikörper gegen das Kind aus, wenn dies nicht durch ein Medikament unterbunden wird)
  • Schwangerschaftsvergiftung
  • Toxoplasmose beim Kind durch den Verzehr von rohem Fleisch oder dem unhygienischen Umgang mit Katzen (kann zur Erblindung, Taubheit oder Hirnschädigung beim Kind führen)
  • Schwangerschaftsdiabetes
  • Nierenstau und Harnverhalt

So kannst du dir selbst eine Hilfe sein

Neben einer gesunden Lebensweise solltest du unbedingt alle Vorsorgeuntersuchungen gewissenhaft wahrnehmen. Im Alltag helfen dir kleine Tricks, dass du gesund und sicher durch die Schwangerschaft kommst.

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  • Leichter Sport und regelmäßige Bewegung
  • Kein schweres Heben oder häufiges Bücken
  • Keine Reinigung der Katzentoilette
  • Kein Verzehr von rohem Fleisch, Fisch oder Eiern
  • Viel trinken
  • Regelmäßige Ruhepausen und ausreichend Schlaf

Es kann dir auch helfen, wenn du Erfahrungen mit anderen Schwangeren und Müttern austauschst, so lernst du noch einiges dazu und kannst es auch in zukünftige Schwangerschaften mitnehmen.

Wir hoffen dich auf deine Schwangerschaft gut vorbereitet zu haben und wünschen dir viel Glück und vor allem Gesundheit im Leben mit deinem Kind.

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